Unter Kaiserin Maria Theresia wurde im Jahr 1774 die Unterrichtspflicht für Österreich und die unter habsburgerischer Herrschaft stehenden Länder eingeführt. Eine eigene Schule in Brand ist aber erst Ende des 18. Jahrhunderts auf mehrfaches Drängen des Kreisamtes errichtet worden. Es war eine einklassige Volksschule, wo die Kinder lesen, schreiben und rechnen lernten. Der Pfarrer hatte die Pflicht, einmal wöchentlich in die Schule zu gehen und Christenlehre zu halten. Nach einer schriftlichen Aufzeichnung mussten die Schulkinder jeden Abend nach beendeter Schule ein „Vaterunser“ und ein „Ave- Maria“ beten.