Walser Herbst 2016


Termindetails


wherbstgwt1Von 19. August bis 11. September 2016 findet im Großen Walsertal zum siebten Mal das 3-wöchige Kulturfestival Walserherbst 2016 statt. Das biennale Kunst- und Kulturfestival lockt mit Musik, Literatur und Performance, mit Autorenkino und kulinarischen Experimenten in die Landschaft des Biosphärenparks Großes Walsertal.

Ungewöhnliche Veranstaltungen mit ungewöhnlichen Inhalten an ungewöhnlichen Orten sind die Spezialität des seit 2004 im Zweijahresrhythmus stattfindenden Festivals Walserherbst. Sein Selbstverständnis zeichnet sich durch Offenheit für Neues und Unerhörtes aus, durch Freude an der Begegnung mit fremden Menschen und Kulturen, bisweilen auch durch die Lust am Brechen erstarrter Konventionen. Im breiten Programmangebot finden Musik, Literatur, Performance und Kino ebenso Platz wie Brauchtum, Volkskultur und kulinarische Facetten der Region.

spitzegga1Das Festivalprogramm versteht sich als freundliche Einladung, die Sinne zu öffnen. Die Zutaten heißen Musik, Literatur, Theater, Kino, bildende Kunst, Performances, Workshops, Wanderungen und Feste. Gute drei Wochen lang wollen wir der in Gesellschaft und Politik um sich greifenden Kurzsichtigkeit unser Festivalmotto „Weitsicht“ entgegenstellen.

Lassen wir gemeinsam den Blick schweifen, um uns von Unbekanntem oder Unerhörtem inspirieren zu lassen. Das gilt nicht nur im übertragenen Sinne. Das „steilste Festival mitten in den Bergen“ zieht es 2016 nämlich weit über die Baumgrenze hinaus. Auf einigen Alpen im Tal tun sich erwanderbare Kulturräume auf, wo MusikerInnen, KünstlerInnen und Alpleute für bereichernde Gastfreundschaft sorgen werden.

Zum Beispiel zu einer musikalischen Versammlung, zu der die Künstlergruppe AO& – Stammgäste des Walserherbst – auf die Oberalpe Spitzegga lädt. BewohnerInnen des Tals und BesucherInnen des Walserherbst 2016 sind aufgerufen, mit ihren Instrumenten und Stimmen am 200-stündigen Klangteppich mitzuknüpfen.

In der von Evelyn Fink-Mennel geleiteten Radix.Musikwerkstatt in der Propstei St. Gerold vertiefen sich SängerInnen und MusikerInnen in das musikantische Musizieren und Singen sowie ins „freie“ Spiel. Beim Frühschoppen und zum Stammtisch darf sich das Publikum zum Mitsingen und Mittanzen dazugesellen.

Zentrum des diesjährigen Festivals ist die Gemeinde Blons. Den Dorfplatz verwandeln wir unter Anleitung von Architekt Martin Mackowitz – auch ein Walserherbst-Stammgast – in die erste Begegnungszone der Talschaft.

Text Dietmar Nigsch