Vorarlberger Walservereinigung

Vorarlberger Walservereinigung

in Vorarlberg, Tirol und Liechtenstein

Neue Ergebnisse zur Siedlungsgeschichte am Tannberg. Die Pollenanalysen aus dem Körbersee

Kategorien: Online-Artikel
Walserheimat: WH75

VON CAROLINA WALDE & KLAUS OEGGL

INSTITUT FÜR BOTANIK DER LEOPOLD-FRANZENS-UNIVERSITÄT INNSBRUCK,
STERNWARTESTRASSE 15, A-6020 INNSBRUCK

Einleitung

Im Rahmen des Projektes “Alpmuseum uf m Tannberg” laufen zur Zeit am Institut für Botanik der Universität Innsbruck ausführliche Pollenanalysen an Sedimenten vom Körbersee, welche neue zusätzliche Informationen zur Vegetationsentwicklung und Besiedelungsgeschichte am Hochtannberg liefern sollen. Diese Untersuchungen stellen die Fortsetzung der palynologischen Analysen des Sedimentbohrkernes vom Kalbelesee (WALDE & OEGGL 2003) dar, die eine bis in die Bronzezeit zurückreichende Siedlungstätigkeit auf dem Tannberg belegen. Die Bearbeitung des neuen Bohrkerns aus dem Körbersee, der die Vegetationsentwicklung der letzten 10000 Jahre umfasst, soll einen Einblick in die Vegetations- und Siedlungsgeschichte des Tannberges geben, sowie den Beginn und die räumliche Ausdehnung der Siedlungstätigkeit auf dem Tannberg erfassen.

Die bereits vorliegenden Pollenanalysen vom Kalbelesee (WALDE & OEGGL 2003) lieferten sensationelle Ergebnisse zur Besiedelungsgeschichte. Entgegen der gängigen Auffassung, dass der Tannberg von den Walsern urbar gemacht wurde, belegt das Profil Kalbelesee eine menschliche Besiedelung des Hochtannberges ab der Spätbronzezeit, also seit 3000 Jahren. Die Gebiete nahe der Waldgrenze wurden als Hochweiden genutzt. Seit der Eisenzeit sind regelmäßige Brandrodungen nachgewiesen, welche das Verbuschen der Weideflächen verhindern sollen. In der Eisen- und Römerzeit wird die Beweidung intensiviert, aber es wurde auch lokaler Ackerbau betrieben, der eine Dauersiedlung auf dem Tannberg voraussetzt.

Im Zuge der zur Zeit laufenden pollenanalytischen Untersuchungen des Sedimentbohrkernes aus dem Körbersee sollen einerseits die schon aus dem Kalbelesee vorliegenden Ergebnisse bestätigt werden, andererseits soll auch der früheste Beginn des menschlichen Eingriffes auf dem Tannberg erfasst werden. Da die Sedimentationsrate des Körbersees geringer ist als die des Kalbelesees kann durch die Pollenanalyse des Sedimentbohrkernes die Vegetationsentwicklung am Tannberg während eines weiter zurückliegenden Zeitraumes ermittelt werden.

Lage des Untersuchungsgebietes

Der Körbersee auf dem Hochtannberg (Foto: Carolina Walde)

Die beiden pollenanalytisch untersuchten Seen, Kalbelesee und Körbersee, liegen in den Nördlichen Kalkalpen im Osten von Vorarlberg. Das Untersuchungsgebiet befindet sich am Tannberg, der das Lechtal mit dem Bregenzer Wald verbindet. Der 7 m tiefe Körbersee ist umgeben von Weideflächen und einer wunderbaren Gebirgskulisse mit Widderstein, Mohnenfluh und Braunarlspitze. Er gehört zur Gemeinde Schröcken und liegt auf 1670 m Meereshöhe. 1958 wurde das Gebiet zum Pflanzenschutzgebiet Körbersee erklärt. Niederschlagsreiche Sommer und milde aber schneereiche Winter kennzeichnen das mitteleuropäisch, ozeanisch getönte Klima, das hier zum Ausdruck kommt (FLIRI 1975). Der mittlere Jahresniederschlag von Schröcken liegt bei 2270 mm (KOSINNA & FLIRI 1961).

Bohrung im Körbersee im April 2004 (Foto: Tipsuda Tangtragoon)

Methode

Von der zugefrorenen Oberfläche des Körbersees wurde im April 2004 ein 3,75 m langer Bohrkern mit einem abgewandelten Streif-Kolbenbohrer aus der Seemitte entnommen. Die chemische Aufbereitung der Proben erfolgte nach der am Institut für Botanik der Universität Innsbruck angewandten Methode (SEIWALD 1980). Zur Methode der Pollenanalyse sei auf WALDE & OEGGL (2003) verwiesen. Die Ergebnisse wurden mit dem am Institut für Botanik entwickelten Computerprogramm FAGUS 4 in Form von Schattenrissdiagrammen dargestellt. Bei der Berechnung des Relativdiagramms sind die Wasserpflanzen, Sporen, Holzkohlepartikel und die Cyperaceae aus der 100%-Summe ausgeschlossen. Ihre Werte sind auf die Gesamtsumme bezogen dargestellt. Im Pollenprofil ist auf der y-Achse die Tiefe und auf der x-Achse die Häufigkeit der einzelnen Pollen abzulesen. Von links nach rechts werden die Baumpollen, dann das Hauptdiagramm, die Nichtbaumpollen (Kräuter), die Einzelfunde und anschließend die Sporen und Holzkohlenpartikel dargestellt. Die dunkel unterlegten Flächen stellen die Prozentwerte, die weißen Flächen die Promillewerte dar. Im Hauptdiagramm, in der Mitte, sind die wichtigsten Baumpollen links und die Gräser rechts aufgetragen. Die durchgehende Linie zeigt das Verhältnis Baumpollen (links) zu den Nichtbaumpollen (rechts) auf.

Zur besseren Lesbarkeit und Übersichtlichkeit des Profils wird es in “assemblage-zones” (HEDBERG 1972a, b) gegliedert, die hier nur durch den Gehalt an Pollen und Sporen definiert werden, ohne sich an Klima, Vegetation oder Sediment anzulehnen. Diese Zonen, die durch Querstriche im Profil markiert sind, werden als Lokale Pollenansammlungszonen (local pollen assemblage zones, lpaz) bezeichnet.

Lpaz Zone Tiefe (cm) Obergrenze
KÖ-1 Kiefern-Birken (Pinus-Betula) Zone 375 – 340 Maximum der Kiefer (Pinus), Rückgang der Gräser (Gramineae)
KÖ-2 Hasel-Ulmen (Corylus avellana-Ulmus) Zone 340 – 280 Die Fichte (Picea) übersteigt die Werte der Kiefer (Pinus)
KÖ-3 Fichten-Erlen (Picea-Alnus) Zone 280 – 220 Rückgang von Ulme (Ulmus) und der monoleten Sporen
KÖ-4 Erlen-Fichten-Gräser (Alnus-Picea-Gramineae) Zone 220 – 55 Rückgang der Erle (Alnus)
KÖ-5 Gräser-Fichten (Gramineae-Picea) Zone 55 – 1 Profilende
Tabelle 1: die lokalen Pollenansammlungszonen (lpaz) des Pollenprofils Körbersee

Die Vegetationsgeschichte des Tannberggebietes

Der 3,75 m lange Bohrkern des Körbersees beginnt unter günstigen klimatischen Bedingungen in einer Wärmephase, dem Alleröd, vor ca. 13000 Jahren zu wachsen. Die Vegetationsentwicklung startet mit einer Kiefern-Birken (Pinus-Betula) Zone (lpaz KÖ-1). Die Vegetation zu dieser Zeit am Tannberg wird von lichten Kiefernwäldern (Pinus) und Birke (Betula) dominiert. Im Unterwuchs sind Sträucher und Kräuter wie Wacholder (Juniperus), Gräser (Gramineae), Greiskraut (Senecio), Zungenblütler (Cichoriaceae), Schmetterlingsblütler (Papillionaceae), Sonnenröschen (Helianthemum), Rosengewächse (Rosaceae), Wiesenraute (Thalictrum), Brennnesselgewächse (Urticaceae), Beifuß (Artemisia), Ampfer (Rumex) oder Gänsefußgewächse (Chenopodiaceae) vorhanden

Abbildung 3. Vereinfachtes Pollendiagramm des Sedimentbohrkernes aus dem Körbersee.

Δ Fichte DRIII jüngere Dryas AT Atlantikum
º Föhre PB Präboreal SB Subboreal
AL Alleröd BO Boreal SA Subatlantikum

 

Während der Abkühlung in der jüngeren Dryas wird die Kiefer zurückgedrängt, wohingegen die Steppenelemente, z.B. Beifuß (Artemisia), Gräser (Gramineae) und Sauergräser (Cyperaceae) zunehmen. Auch der Wacholder (Juniperus) ist weiterhin stark im Unterwuchs vertreten. Die Wälder werden durch die kälteren Temperaturen in tiefere Lagen abgedrängt und aufgelichtet, wodurch sich Kräuter und Sträucher ausbreiten können.

Die nächste Zone, die Hasel-Ulmen (Corylus avellana-Ulmus) Zone (lpaz KÖ-2), ist durch Hasel (Corylus avellana) und Ulme (Ulmus) gekennzeichnet. Das Präboreal (9250 – 8000 v. Chr.) beginnt mit dem typischen Gipfel der Birke (Betula), die Kiefer (Pinus) nimmt rasch ab. Danach finden rund um den Körbersee auf Grund der Klimaverbesserung und der Erwärmung während des Präboreals die Hasel (Corylus avellana) und die Ulme (Ulmus) günstige Bedingungen und zeigen eine massive Zunahme. Im Tal breitet sich in dieser Zone der Eichenmischwald mit den klimatisch anspruchsvolleren Arten wie Eiche (Quercus robur), Esche (Fraxinus excelsior) oder Linde (Tilia) aus. Im Boreal (8000 – 6900 v. Chr.) dominieren am Tannberg weiterhin die Hasel (Corylus avellana) und die Ulme (Ulmus), aber die Fichte (Picea) wandert nun ein und beginnt sich auszubreiten.

Die feuchteren klimatischen Bedingungen im Atlantikum (6900 – 3750 v. Chr.) führen zur Ausbreitung der Erle (Alnus) um den Körbersee. Auch die Fichte (Picea) nimmt nun zu und übersteigt die Werte der Kiefer (Pinus). Rund um den See entstehen nun Fichtenwälder. Die Hasel (Corylus avellana) wird in tiefere Lagen zurückgedrängt.

In der Fichten-Erlen (Picea-Alnus) Zone (lpaz KÖ-3) breiten sich die Erle (Alnus) und die Fichte (Picea) weiterhin aus. Im Gegensatz dazu gehen die Gräser (Gramineae) zurück. In montanen Lagen wandern auf Grund des feucht-atlantischen Klimas die Tanne (Abies) und die Buche (Fagus) in der so genannten Frosnitzschwankung, einer Klimaschwankung, die durch erhöhte Niederschläge gekennzeichnet ist, ein (BORTENSCHLAGER 1972). Während die Tanne (Abies), welche frische bis feuchte Standorte benötigt (LANG 1994), und die Buche (Fagus), die sommerfeuchte Gebiete bevorzugt (LANG 1994), durch die vermehrten Niederschläge gefördert werden, wird der Eichenmischwald durch die für ihn ungünstigen Klimabedingungen zurückgedrängt.

In der Erlen-Fichten-Gräser (Alnus-Picea-Gramineae) Zone (lpaz KÖ-4) sind die Erle (Alnus) und die Fichte (Picea) weiterhin die dominierenden Gehölze, die rund um den See wachsen. Ab ca. 190 cm Tiefe zeigt sich nun eine Veränderung in der Vegetationsentwicklung am Tannberg. Im Subboreal (3750-800 v.Chr.) herrschen weiterhin die Fichte (Picea) und die Erle (Alnus) rund um den Körbersee vor. Wir können aber jetzt auch den menschlichen Eingriff am Hochtannberg nachweisen. Dadurch ist es nun schwierig, die klimatischen Ursachen für Veränderungen in der Pflanzenzusammensetzung von anthropogenen zu unterscheiden.

Im Profil Körbersee kommt es nun zu einer Zunahme der Gräser (Gramineae) und einem Einbruch in der Fichtenkurve (Picea). Gleichzeitig tritt in 180 cm Tiefe der erste Pollen vom Spitzwegerich (Plantago lanceolata-Typ) auf, einer typischen anthropogenen Zeigerpflanze, die auf belichteten und vom Menschen beeinflussten Flächen vorkommt. Zusammen mit den koprophilen Pilzen (Pilze, die auf Dung wachsen) liefert der Spitzwegerich (Plantago lanceolata-Typ) einen deutlichen Hinweis auf die Beweidung der umliegenden Flächen. Auch die Holzkohlen steigen an und zeigen den Einsatz von Feuer an. Der Mensch hat also seit der Mittelbronzezeit (1600-1300 v. Chr.) die Wälder rund um den Körbersee für die Gewinnung von Weideflächen durch Brand gerodet.

Ein zweiter menschlicher Eingriff zeigt sich ab 140 cm Tiefe im Rückgang der Fichte und in der gleichzeitigen Zunahme der Holzkohlen und der so genannten Siedlungszeiger, also Pflanzen, die unter dem menschlichen Einfluss vermehrt vorkommen, so etwa der Spitzwegerich (Plantago lanceolata-Typ), der große Wegerich (Plantago major-Typ), der Mittlere Wegerich (Plantago media), Ampferarten (Rumex-Typ), ebenso stickstoffliebende Pflanzen wie Brennnesselgewächse (Urticaceae), Gänsefußgewächse (Chenopodiaceae-Typ) oder Beifuß (Artemisia), die gedüngte Böden wie Viehweiden, Äcker und Brachflächen anzeigen (Iversen 1941; Behre 1981). Es kommt zu einer Intensivierung der Beweidung. Da die Holzkohlen gleichzeitig mit Siedlungszeigern auftreten, kann auf vom Menschen gelegte Brände geschlossen werden, um die Weideflächen offen zu halten.

Ein dritter markanter anthropogener Eingriff kann am Übergang vom Subboreal zum Subatlantikum (800 v. Chr. bis heute) nachgewiesen werden. Diese Ereignisse fallen in die Eisenzeit (780 bis 15 v. Chr.), wobei eine neuerliche Verstärkung des menschlichen Eingriffs festzustellen ist. Ab nun treten auch Kulturzeiger, also Pflanzen, die vom Menschen angebaut werden, auf. So wird der Roggen (Secale) in der Umgebung des Körbersees angebaut. Dies bestätigen die Analysen aus dem Kalbelesee (WALDE & OEGGL 2003). Auch dort kommt es in der Eisenzeit zu großflächigen Eingriffen des Menschen, wobei die gerodeten Gebiete als Weideflächen genutzt werden. Ebenso sind die Kulturzeiger wie Getreide (Cerealia) und Roggen (Secale) ab der Eisenzeit im Profil Kalbelesee nachgewiesen und dokumentieren lokalen Ackerbau.

Ab 80 cm Tiefe steigen Gräser (Gramineae), Siedlungs- und Kulturzeiger und ebenso die Holzkohlen stark an. Auf Grund der starken Veränderungen in der Vegetation kann hier eine neue Zone, lpaz KÖ-5, Gräser-Fichten (Gramineae-Picea) Zone, unterschieden werden. Die Gräser (Gramineae) steigen stark an, während die Erle zurückgedrängt wird. Der Wacholder (Juniperus) ist jetzt stark vorhanden. Der Wacholder (Juniperus) zählt zu den Weideunkräutern, die vom Vieh nicht gefressen werden, und weist gemeinsam mit Spitzwegerich (Plantago lanceolata-Typ) auf eine intensive Beweidung der Hänge um den Körbersee hin. Die Siedlungs- und Kulturzeiger sind durchgehend und mit hohen Werten vertreten. In diese Zone fällt die Zuwanderung der Walser. Es zeigt sich hier der intensive menschliche Eingriff am Tannberg, der bis heute andauert.

Schlussfolgerungen

Die Vegetationsabfolge im Profil Körbersee reicht wesentlich weiter zurück als im Profil Kalbelesee und erfasst die Vegetationsentwicklung ab dem Alleröd, also vor 13000 Jahren. Das untersuchte Pollenprofil vom Kalbelesee hingegen zeigt die Vegetationsentwicklung erst seit der Bronzezeit.

Die jüngsten Ergebnisse zur Siedlungsaktivität des Menschen um den Körbersee seit der Bronzezeit bestätigen die Untersuchungen vom Kalbelesee (WALDE & OEGGL 2003). Zusätzlich konnte die erste menschliche Siedlungsaktivität in der Bronzezeit und damit einige hundert Jahre früher als im Kalbelesee nachgewiesen werden. Seither nützt der Mensch die Grünflächen um den Kalbelesee zur Beweidung. Diese Ergebnisse stehen keineswegs isoliert, sondern besitzen regionales Ausmaß. So sind bronzezeitliche anthropogene Eingriffe in den Hochlagen aus pollenanalytischen Untersuchungen aus dem Oberinntal bekannt (Kral 1979; Oeggl, unpubl., Walde, unpubl. Daten).

Die Weidenutzung seit der Eisenzeit ist auch aus Serfaus (Wahlmüller 2002) und dem Kleinen Walsertal (Grosse-Brauckmann 2002) bekannt.

Die pollenanalytischen Untersuchungen konnten damit die Siedlungsgeschichte auf dem Tannberg um 2000 Jahre verlängern.

Abkürzungsverzeichnis

Körbersee
lpaz lokale Pollenansammlungszonen

Dank:

Diese Untersuchungen wurden mit finanzieller Unterstützung der inatura – Erlebnis Naturschau Vorarlberg möglich gemacht. Der Dank gilt auch Herrn Univ. Prof. Dr. Erich Gnaiger, Universität Innsbruck.

Literatur:

Behre, K.-E. 1981: The Interpretation of Anthropogenic Indicators in Pollen Diagrams. – Pollen et Spores XXIII: 225-245.

Bortenschlager, S. 1972: Der pollenanalytische Nachweis von Gletscher- und Klimaschwankungen in Mooren der Ostalpen. Ber. Deutsch. Bot. Ges. Bd. 85, H. 1-4: 113-122.

Fliri F. 1975: Das Klima der Alpen im Raume von Tirol. Monographien zur Landeskunde Tirols. Folge 1. 454pp.

Grosse-Brauckmann G. 2002: Paläobotanische Befunde von zwei Mooren im Gebiet des Hohen Ifen, Vorarlberg (Österreich). Telma, 32: 17 – 36.

Hedberg, H.D. (ed.) 1972a: Introduction to an International Guide to Stratigraphic Classification, Terminology and Usage. Report 7a. – Boreas 1: 199-211.

Hedberg, H.D. (ed.) 1972b: Summary of an International Guide to Stratigraphic Classification, Terminology and Usage. Report 7b. – Boreas 1: 213-239.

Iversen J. 1941: Land Occupation in Denmark´s Stone Age. Danmarks Geol. Unders. II, 66.

Kossinna, E. & Fliri, F. 1961: Wetter und Klima. – in Ilg K. (Hg.): Landes- und Volkskunde. Geschichte, Wirtschaft und Kunst Vorarlbergs, Bd. 1: 95-133, Innsbruck (Wagner).

Kral, F. 1979: Spät- und Postglaziale Waldgeschichte der Ostalpen aufgrund der bisherigen Pollenanalysen. – 175 S., Wien.

Lang, G. 1994: Quartäre Vegetationsgeschichte Europas. Methoden und Ergebnisse. Fischer. 462pp. Mangerud, J., Andersen, S.T., Berglund, B.E. &. Donner, J.J. 1974: Quarternary stratigraphy of Norden, a proposal for terminology and classification. – Boreas 3: 109-128.

Oeggl, K.: Pollenanalytische Grundlagenforschung zur Siedlungsgeschichte im Inntal von der Eisenzeit bis ins Mittelalter. Unveröffentlichtes Manuskript.

Seiwald, A. 1980: Beiträge zur Vegetationsgeschichte Tirols IV: Natzer Plateau – Villanderer Alm. – Ber. nat. med. Ver. Innsbruck 67: 31-72.

Walde C. & K. Oeggl 2003: Blütenstaub enthüllt dreitausendjährige Siedlungsgeschichte im Tannberggebiet. In: Walserheimat in Vorarlberg, Tirol und Liechtenstein, Heft 73, Dezember 2003, 162 – 175.