{"id":698,"date":"2015-06-27T15:54:11","date_gmt":"2015-06-27T13:54:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wordpress.vorarlberger-walservereinigung.at\/?p=698"},"modified":"2024-05-29T15:44:43","modified_gmt":"2024-05-29T13:44:43","slug":"duenserberg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vorarlberger-walservereinigung.at\/vwvwp\/duenserberg\/","title":{"rendered":"D\u00fcnserberg"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile has-background\" style=\"background-color:#c5c5c5;grid-template-columns:20% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"148\" height=\"200\" src=\"https:\/\/www.vorarlberger-walservereinigung.at\/vwvwp\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/duenserberg.gif\" alt=\"\" class=\"wp-image-1083 size-full\"\/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<h2 class=\"wp-block-heading\">B\u00fcrgermeister<br>und Ortsvertreter der VWV<\/h2>\n\n\n\n<p>Walter Rauch<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kontakt:<\/h3>\n\n\n\n<p>Montanast 22<br>6822 D\u00fcnserberg<br>&phone; +43 5524 2411 11<br>&#128231; gemeinde@duenserberg.at<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Allgemeines<\/h2>\n\n\n\n<p>Gleich einem Sonnenbalkon liegt D\u00fcnserberg in 1.000 bis 1.300 m H\u00f6he am Hochgerachabhang im oberen Walgau. Die typische Walser Streusiedlung umfasst 5,55 km<sup>2. <\/sup>In den Ortsteilen Schnifisberg und D\u00fcnserberg sind 61 st\u00e4ndig bewohnte H\u00e4user, in denen derzeit 155 Einwohner leben. Die ruhige, sonnige Lage, die gute Luft und der herrliche Ausblick auf die glei\u00dfenden Schneefelder im R\u00e4tikon und die Gletscherh\u00e4upter der Silvretta und Verwallgruppe begeistern den Naturfreund und Erholungssuchende. Im Westen begrenzen die S\u00e4ntisberge das herrliche Panorama.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Geschichte<a href=\"https:\/\/www.vorarlberger-walservereinigung.at\/vwvwp\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/duenserberg.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-6459 size-medium\" src=\"https:\/\/www.vorarlberger-walservereinigung.at\/vwvwp\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/duenserberg-300x225.jpg\" alt=\"duenserberg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.vorarlberger-walservereinigung.at\/vwvwp\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/duenserberg-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.vorarlberger-walservereinigung.at\/vwvwp\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/duenserberg-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.vorarlberger-walservereinigung.at\/vwvwp\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/duenserberg.jpg 1024w, https:\/\/www.vorarlberger-walservereinigung.at\/vwvwp\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/duenserberg-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/h2>\n\n\n\n<p>Das heutige Gemeindegebiet wurde um 1300 von den aus dem Westschweizer Kanton Wallis stammenden Wallisern besiedelt. Diese zogen aber nicht in ein v\u00f6llig unbewohntes Gebiet, sondern lie\u00dfen sich neben den hier bereits ans\u00e4ssigen Gotteshausleuten von <a href=\"https:\/\/www.vorarlberger-walservereinigung.at\/vwvwp\/st-gerold\/\">St. Gerold<\/a> und den Eigenleuten der Freiherren von Brandis aus der Herrschaft Blumenegg nieder. Vordeutsche Flurnamen zeugen von den r\u00e4toromanischen Altsiedlern. Die Gemeinden D\u00fcns und Schnifis sind bereits um 842 als Tuni und Senubio erw\u00e4hnt. Infolge der Ausdehnung der urspr\u00fcnglich kleinen Walserkolonien am D\u00fcnser- und Schnifiserberg kam es mit der darunter liegenden Stammbev\u00f6lkerung \u00f6fters zu Streitigkeiten um Wiesen-, Weide- und Alprechte und deren Nutzung. \u00dcber das Altsiedelland gibt die Katastralmappe vom Jahre 1857 reichhaltigen Aufschluss. Durch Bannwaldvorschriften beengt, \u00e4nderte sich n\u00e4mlich kaum etwas an den kleinen r\u00e4tischen Haufend\u00f6rfern. Sie waren von eng parzellierten Acker- und Wiesenfluren umgeben. Hangaufw\u00e4rts in den Bereich der Neusiedler reichten die Viehweiden, der Wald und die Bergm\u00e4hder.<\/p>\n\n\n\n<p>Man erkennt auch auf der Flurnamenkarte von D\u00fcnserberg, dass die Walliser in ein vordem r\u00e4tisch benanntes, allerdings wenig genutztes Land einzogen. Zum Teil verwendeten sie die alten Bezeichnungen weiter, oder sind inzwischen abgegangen \u2013 oder wurden durch neue ersetzt. Die neuen Ausbaufluren dagegen benannten sie nach ihrer typischen Walsersprache: Balma, Bial, Gaden, G\u00e4demli (heute Germli), Gei\u00dfschlupf, Grindboda, Maisi\u00df, Part, Stock, St\u00e4llist\u00f6ck, Schluacht, Schwang, Soppa, Tristili \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Manchmal auch nach Personennamen: Biescha (Familienname Beischen), Bl\u00e4si, D\u00f6meler, Giger, Welti, Hannisberg, Hensler, Hirt. Auch T\u00e4tschlin und L\u00f6w sind z.B. in Schlins urkundlich mehrfach belegte Familiennamen \u2013 dies gilt vor allem bei der Deutung des Hofnamens Leue oder L\u00f6wen, wo doch in diesem flachen Hang keine Lawinen zu erwarten sind.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kultur und Sehensw\u00fcrdigkeiten<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Geschichte der Pfarrei<\/h3>\n\n\n\n<p>Die St. Wolfgangs-Kapelle wurde 1426 von den Geschwistern Leonhard und Anna Getzner in Bassig erbaut und 1496 zu Ehren von St. Achatius, St. Antonius und St. Barbara geweiht. D\u00fcns und D\u00fcnserberg geh\u00f6rten seit 1340 kirchlich zu Schnifis, was zu Spannungen f\u00fchrte. 1816 wurde ein Vergleich zwischen Schnifis und D\u00fcns geschlossen, der die Fronarbeit regelte und eine m\u00f6gliche Expositur vorsah. Diese wurde schlie\u00dflich 1823 genehmigt, aber unter der Abh\u00e4ngigkeit vom Pfarrer in Schnifis. Die Gemeinden strebten jedoch nach v\u00f6lliger Losl\u00f6sung und richteten 1836 ein Bittgesuch an das Landesgericht. 1841 wurde D\u00fcns\/D\u00fcnserberg schlie\u00dflich zu einer selbstst\u00e4ndigen Pfarrei erhoben, unterst\u00fctzt von Pfarrer Dr. Johann Baptist Leone. Die Bitte wurde von Seiner k.k. Majest\u00e4t genehmigt und im Dezember 1841 bekannt gegeben. 1842 wurde das Stift Einsiedeln gebeten, die neue Pfarrstelle zu besetzen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wolfgangskapelle<\/h3>\n\n\n\n<p>Die St. Wolfgangs-Kapelle in Bassig wurde im Jahr 1873 von den \u00f6rtlichen Familien erbaut, ersetzt eine \u00e4ltere Kapelle an derselben Stelle. Durch gro\u00dfz\u00fcgige Spenden erlangte sie ein betr\u00e4chtliches Verm\u00f6gen. W\u00e4hrend des Ersten Weltkriegs lieh die Kapelle dieses Verm\u00f6gen dem Staat als Kriegsanleihe, die jedoch nach dem Krieg durch Inflation verloren ging. Dadurch geriet der Bau der Kapelle in Verfall und musste sp\u00e4ter renoviert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>1933 wurde die Kapelle umfassend renoviert, einschlie\u00dflich des Abrisses und Neubaus des Dachstuhls sowie der \u00dcberarbeitung des Turms. Ein neuer Altar wurde installiert, um Messen zu feiern. Die Renovierung wurde gr\u00f6\u00dftenteils durch die Fronarbeit der Ortsbewohner, insbesondere der Familien von Bassig, durchgef\u00fchrt. Fachleute wurden f\u00fcr spezifische Arbeiten hinzugezogen, die aus der Parzellkassa bezahlt wurden. In den fr\u00fchen 1990er Jahren wurde die Kapelle innen neu ausgemalt und mit neuen Deckenleuchten ausgestattet.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach Aufzeichnungen von Gregor Hartmann, Bassig<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">St. Benediktskapelle<\/h3>\n\n\n\n<p>Die St. Benediktskapelle wurde 1886 von den Einwohnern von Bischa erbaut, haupts\u00e4chlich durch Johann Jakob Hartmann finanziert. Sie wurde am 11. Oktober 1888 vom Hochw\u00fcrdigen Abt Basilius I. von Einsiedeln geweiht. Der Altar wurde nach romanischem Muster erbaut und von P. Rudolph Bl\u00e4ttler gemalt. Zwei Glocken h\u00e4ngen im Turm, eine geweiht dem hl. Benedikt, die andere ohne Jahreszahl. W\u00e4hrend des Zweiten Weltkriegs blieb eine Glocke in D\u00fcns, aber 1950 wurde sie zusammen mit einer neuen Glocke in die Kapelle \u00fcberf\u00fchrt. Die Kapelle wurde 1975 unter der Leitung der Agrargemeinde D\u00fcnserberg saniert.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wirtschaft und Infrastruktur<\/h2>\n\n\n\n<p>Mit Stand 2023 sind in D\u00fcnserberg 131 G\u00e4stebetten, in verschiedenen Beherbergungsbetrieben (Ferienh\u00e4user- und wohnungen, Schutzh\u00fctte) gemeldet.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt einige kleinere Betriebe wie Hofmetzg, Bio-Gem\u00fcseanbau mit Hofladen, KFZ-Werkstatt, Installateur und Engergieversorger.<\/p>\n\n\n\n<p>14 landwirtschaftliche Betriebe, haupts\u00e4chlich Vieh- und Milchwirtschaft mit Augenmerk auf Direktvermarktung.<\/p>\n\n\n\n<p>Am \u00c4lpele steht der ORF Sender D\u00fcnserberg, ein 89 Meter hoher Sendeturm f\u00fcr UKW und TV.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button has-custom-width wp-block-button__width-100 is-style-outline is-style-outline--1\"><a class=\"wp-block-button__link has-text-color has-link-color wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.duenserberg.at\/\" style=\"color:#c30f1a\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Zur Webseiter der Gemeinde D\u00fcnserberg<\/a><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>B\u00fcrgermeisterund Ortsvertreter der VWV Walter Rauch Kontakt: Montanast 226822 D\u00fcnserberg&phone; +43 5524 2411 11&#128231; gemeinde@duenserberg.at (mehr\u00a0&hellip;)<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"image","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[20],"tags":[],"taetigkeiten":[],"chronik-jahre":[],"chronik-gemeinden":[],"walserheimat":[],"gebiete":[],"superkategorien":[],"class_list":["post-698","post","type-post","status-publish","format-image","hentry","category-19-gemeinden","post_format-post-format-image"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.vorarlberger-walservereinigung.at\/vwvwp\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/698","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.vorarlberger-walservereinigung.at\/vwvwp\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.vorarlberger-walservereinigung.at\/vwvwp\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vorarlberger-walservereinigung.at\/vwvwp\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vorarlberger-walservereinigung.at\/vwvwp\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=698"}],"version-history":[{"count":40,"href":"https:\/\/www.vorarlberger-walservereinigung.at\/vwvwp\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/698\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":19157,"href":"https:\/\/www.vorarlberger-walservereinigung.at\/vwvwp\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/698\/revisions\/19157"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.vorarlberger-walservereinigung.at\/vwvwp\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=698"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vorarlberger-walservereinigung.at\/vwvwp\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=698"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vorarlberger-walservereinigung.at\/vwvwp\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=698"},{"taxonomy":"taetigkeiten","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vorarlberger-walservereinigung.at\/vwvwp\/wp-json\/wp\/v2\/taetigkeiten?post=698"},{"taxonomy":"chronik-jahre","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vorarlberger-walservereinigung.at\/vwvwp\/wp-json\/wp\/v2\/chronik-jahre?post=698"},{"taxonomy":"chronik-gemeinden","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vorarlberger-walservereinigung.at\/vwvwp\/wp-json\/wp\/v2\/chronik-gemeinden?post=698"},{"taxonomy":"walserheimat","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vorarlberger-walservereinigung.at\/vwvwp\/wp-json\/wp\/v2\/walserheimat?post=698"},{"taxonomy":"gebiete","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vorarlberger-walservereinigung.at\/vwvwp\/wp-json\/wp\/v2\/gebiete?post=698"},{"taxonomy":"superkategorien","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vorarlberger-walservereinigung.at\/vwvwp\/wp-json\/wp\/v2\/superkategorien?post=698"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}