{"id":11845,"date":"2017-05-07T21:25:23","date_gmt":"2017-05-07T19:25:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vorarlberger-walservereinigung.at\/vwvwp\/?p=11845"},"modified":"2024-01-08T10:41:01","modified_gmt":"2024-01-08T09:41:01","slug":"40-jahre-vorarlberger-walservereinigung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vorarlberger-walservereinigung.at\/vwvwp\/40-jahre-vorarlberger-walservereinigung\/","title":{"rendered":"40 Jahre Vorarlberger Walservereinigung"},"content":{"rendered":"<p><strong>von Gernot Ganahl<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.vorarlberger-walservereinigung.at\/vwvwp\/mwalch\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-11844 alignleft\" src=\"https:\/\/www.vorarlberger-walservereinigung.at\/vwvwp\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/mwalch.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"355\" srcset=\"https:\/\/www.vorarlberger-walservereinigung.at\/vwvwp\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/mwalch.jpg 300w, https:\/\/www.vorarlberger-walservereinigung.at\/vwvwp\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/mwalch-254x300.jpg 254w, https:\/\/www.vorarlberger-walservereinigung.at\/vwvwp\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/mwalch-127x150.jpg 127w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>In sechs Talschaften Vorarlbergs leben Walser, ein Volk mit gemeinsamer Vergangenheit und auf dem Tannberg und in den Walsert\u00e4lern mit gemeinsamer Mundart. Die Sorge um die Pflege und Erhaltung des Volkstums der Walser f\u00fchrte verantwortungsvolle Frauen und M\u00e4nner aus verschiedenen Gebieten immer wieder zusammen. Was der losen Interessensgemeinschaft fehlte, war eine zentrale Stelle. Mit der Gr\u00fcndung des Vereins, der den bezeichnenden Namen &#8222;Vorarlberger Walservereinigung&#8220; (VWV) erhielt, sollten die Bem\u00fchungen dieser Heimatpfleger auf eine rechtliche Grundlage gestellt werden. Vor 40 Jahren erfolgte die Gr\u00fcndung der VWV. <br \/>\n<!--more--><\/p>\n<h2>Gr\u00fcndungsversammlung<\/h2>\n<p>Nachdem sich in Blons im Haus von Eugen Dobler ein Proponentenkomitee gebildet hatte, fand am 8. Juli 1967 in Lech die Gr\u00fcndungsversammlung der Vorarlberger Walservereinigung statt. Mitglieder waren damals 16 Walsergemeinden. Die Einwohnerzahl jeder Gemeinde diente als Grundlage zur Berechnung der j\u00e4hrlichen Mitgliedsbeitr\u00e4ge. Zum ersten Obmann wurde Martin Walch aus Lech gew\u00e4hlt.<\/p>\n<h2>Die Walservereinigung Rankweil<\/h2>\n<p>Die abgewanderten Gro\u00dfwalsertaler in Vorarlberg gr\u00fcndeten bereits nach dem Lawinenjahr 1954 eine Vereinigung und nannten sich seit 1964 &#8222;Walservereinigung Rankweil&#8220;. Ziel dieses Vereines war, die \u00fcber weite Landesteile verstreuten Gro\u00dfwalsertaler zu erfassen. In allj\u00e4hrlichen Walsertreffen zur Pfingstzeit wurden in geselliger Runde die Erfolge und nat\u00fcrlich auch die Schwierigkeiten und Sorgen besprochen. Zu Pfingsten 1967 trafen sich immerhin ca. 700 Teilnehmer aus dem ganzen Land in Feldkirch zu diesem Walsertreffen, wobei auch Gruppen aus dem Gro\u00dfen Walsertal bei der Programmgestaltung mitwirkten. Langj\u00e4hriger Obmann war Alois Burtscher, Kassier Johann Hartmann und Schriftf\u00fchrer Alois Nigsch, allesamt abgewanderte Gro\u00dfwalsertaler. Mit der Gr\u00fcndung der Vorarlberger Walservereinigung verlor die Walservereinigung Rankweil allm\u00e4hlich an Bedeutung. Sie darf aber neidlos als Vorl\u00e4uferin der Vorarlberger Walservereinigung angesehen werden.<\/p>\n<h2>Die ersten Exemplare der Halbjahreszeitschrift &#8222;Walserheimat in Vorarlberg&#8220;<\/h2>\n<p>Ein Sprachrohr zu den Vereinsmitgliedern der VWV war notwendig. Im Gr\u00fcndungsjahr 1967 erschien auch die erste Ausgabe der &#8222;Walserheimat in Vorarlberg&#8220;. Die Redaktion war identisch mit dem Vereinsvorstand. Die Halbjahreszeitschrift erschien in einer Auflage von etwa 1000 St\u00fcck, hatte 40 Seiten und kostete 15 Schilling. Das &#8222;Walserheft&#8220; wurde von ehrenamtlichen Mitarbeitern in jeder Gemeinde an die Abonnenten pers\u00f6nlich verteilt und der Abo-Preis an Ort und Stelle gleich einkassiert. Die Chroniktexte sowie die Beitr\u00e4ge zur Volks- und Heimatkunde gelangten handschriftlich oder auf der Schreibmaschine geschrieben an die Redaktion und wurden dann erst in der Druckerei gesetzt. Honorare f\u00fcr Beitr\u00e4ge gab es nicht. Auf Werbung und \u00f6ffentliche F\u00f6rderung wird bis heute verzichtet. Die &#8222;Hefte&#8220; finanzieren sich selbst.<\/p>\n<h2>Die &#8222;Walserheimat in Vorarlberg, Tirol und Liechtenstein&#8220;<\/h2>\n<p>Das Erscheinungsbild blieb bis Heft 67 dasselbe, es wurde lediglich jeweils die Umschlagsfarbe zur besseren Unterscheidung gewechselt. Ab Heft 67 erhielt jedes Heft ein spezielles Umschlagsfoto, das auf den Schwerpunkt des Inhaltes hinweist. Auch die Bezeichnung musste erweitert werden, weil Triesenberg und Galt\u00fcr der Vorarlberger Walservereinigung als Mitglieder beitraten. Inzwischen ist die Seitenanzahl auf das Doppelte oder noch mehr angestiegen. Mit Heft 79 erfolgte eine grundlegende \u00c4nderung. Im Februar erscheint in Hinkunft jeweils ein Heft mit den Jahreschroniken aller Walsergemeinden und als Erg\u00e4nzung dazu traditionelle Beitr\u00e4ge aus den Regionen. Im August dagegen hat das Heft ein einziges Thema zum Inhalt. Bislang wurden &#8222;Unsere Trachten&#8220; und &#8222;Wege, die verbinden&#8220; vorgestellt.<\/p>\n<h2>Obleute<\/h2>\n<p>Ein Verein steigt und f\u00e4llt mit der T\u00fcchtigkeit seiner Mitarbeiter. Die Hauptverantwortung liegt bei den Obleuten. In den 40 Jahren des Vereinsbestehens waren vier r\u00fchrige Obm\u00e4nner t\u00e4tig:<\/p>\n<ul>\n<li><b>Martin Walch \u2020<\/b> aus Lech 1967 bis 1980<\/li>\n<li><b>Othmar Beck \u2020<\/b> aus Brand 1980 bis 1988<\/li>\n<li><b>Meinrad Bischof<\/b> aus Sonntag 1988 bis 1997<\/li>\n<li><b>Alois Fritz<\/b> aus Riezlern 1997 bis heute<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Schriftleiter<\/h2>\n<p>Die Herausgabe der Halbjahreszeitschrift z\u00e4hlt seit der Vereinsgr\u00fcndung zu den wichtigsten Aufgaben. Zusammen mit vielen Mitarbeitern waren in der Schriftleitung t\u00e4tig:<\/p>\n<ul>\n<li><b>Herbert Sauerwein<\/b> und <b>Eugen Dobler<\/b> 1967 bis 1990<\/li>\n<li><b>Herbert Sauerwein<\/b> und <b>Martha D\u00fcnser<\/b> 1990 bis 1992<\/li>\n<li><b>Martha D\u00fcnser<\/b> und <b>Erich Schallert<\/b> 1992 bis 1994<\/li>\n<li><b>Erich Schallert<\/b> 1994 bis 1997<\/li>\n<li><b>Tiburt Fritz<\/b> 1997 bis heute<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Ehrenmitglieder<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/www.vorarlberger-walservereinigung.at\/vwvwp\/urkunde-pb\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-11843\" src=\"https:\/\/www.vorarlberger-walservereinigung.at\/vwvwp\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/urkunde-pb.gif\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"426\"><\/a>Langj\u00e4hrige und wichtige Funktion\u00e4re, besondere Mitarbeiter und honorige Sponsoren wurden f\u00fcr ihre Verdienste zu Ehrenmitgliedern ernannt:<\/p>\n<ul>\n<li><b>Alfons K\u00f6berle \u2020<\/b> aus Riezlern, geehrt am 8. 7.1968; Chronist und Familienforscher<\/li>\n<li><b>Tita von Oetinger \u2020<\/b> aus Saas Fee, geehrt am 21. 6. 1976; Gr\u00fcnderin der Internationalen Walservereinigung und besondere G\u00f6nnerin der VWV<\/li>\n<li><b>Univ. Prof. Dr. Karl Ilg \u2020<\/b> aus Dornbirn, geehrt am 25. 6. 1977; Gr\u00fcndungsmitglied, wissenschaftlicher Berater der Vorarlberger Walservereinigung und Autor der zwei B\u00e4nde &#8222;Die Walser in Vorarlberg&#8220;<\/li>\n<li><b>Oswald Werlen \u2020<\/b> aus Buchs, geehrt am 17. 6. 1978; gro\u00dfz\u00fcgiger G\u00f6nner des Handwerks im Gro\u00dfen Walsertal<\/li>\n<li>Eugen Dobler aus Blons, geehrt am 20. 6. 1981; Gr\u00fcndungsmitglied, langj\u00e4hriger Schriftleiter und Autor vieler Beitr\u00e4ge<\/li>\n<li>Herbert Sauerwein aus Lech, geehrt am 20. 6. 1981; Gr\u00fcndungsmitglied, langj\u00e4hriger Schriftleiter und Autor vieler Beitr\u00e4ge<\/li>\n<li><b>Othmar Beck \u2020<\/b> aus Brand, geehrt am 22. 6. 1985; langj\u00e4hriger Obmann<\/li>\n<li><b>Wilhelm Fritz \u2020<\/b> aus Mittelberg, geehrt am 20. 6. 1986; Gr\u00fcndungsmitglied, Organisator vieler Veranstaltungen, Komponist zahlreicher Walserlieder und Autor diversen Walser Schrifttums<\/li>\n<li><b>Gebhard Breu\u00df \u2020<\/b> aus Laterns, geehrt am 5. 5. 1987; Gr\u00fcndungsmitglied und langj\u00e4hriges Redaktionmitglied<\/li>\n<li>Meinrad Bischof aus Sonntag, geehrt im Jahre 1998; langj\u00e4hriger Obmann<\/li>\n<li>Erich Schallert aus Brand, geehrt im Jahre 2001; langj\u00e4hriger Schriftf\u00fchrer der VWV, Schriftleiter der Walserheimat und Chronist f\u00fcr Brand durch viele Jahre<\/li>\n<li><b>Franz Nachbaur \u2020<\/b> aus Faschina, geehrt im Jahre 2001; Walserforscher, Archivar der Vorarlberger Walservereinigung und Autor vieler Beitr\u00e4ge<\/li>\n<li><b>Pius Bischof<\/b> aus Schr\u00f6cken, geehrt am 6. 5. 2007; langj\u00e4hriger Obmannstellvertreter, Chronist und Mitarbeiter im Verein<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Internationale Walser Schimeisterschaften<\/h2>\n<p>Der Schi-Club Gro\u00dfwalsertal lud aus Anlass des 20-j\u00e4hrigen Bestehens im Jahre 1989 die Sportvereine aller Walsersiedlungen im In- und Ausland zu einer Walser Schimeisterschaft ein. Das Interesse war so \u00fcberw\u00e4ltigend und die Veranstaltung so gelungen, dass man spontan beschloss, in Hinkunft alle zwei Jahre eine Internationale Walserschimeisterschaft durchzuf\u00fchren. Dabei steht neben dem sportlichen Wettkampf das gegenseitige Kennenlernen und das gesellige Beisammensein im Vordergrund. Bisherige Austragungsorte waren Faschina, Vals, Mittelberg, Gressoney, Obersaxen, Malbun, Sonntag\/Stein, Bosco Gurin, Silbertal und Spl\u00fcgen.<\/p>\n<h2>Die Internationalen Walsertreffen<\/h2>\n<p>Ins Leben gerufen von Tita von Oetinger finden seit 1962 alle drei Jahre die Internationalen Walsertreffen statt. Die Internationalen Walsertreffen fanden an folgenden Orten statt: Saas Fee (1962), Triesenberg (1965), Gressoney (1968), Klosters (1971), Brand (1974), Brig (1977), Triesenberg (1980), Alagna (1983), Kleines Walsertal (1986), Davos (1989), Saas Fee (1992), Lech (1995), Gressoney (1998), Brig und Naters (2001), Galt\u00fcr (2004) und Alagna im Jahre 2007.<\/p>\n<h2>Vereinsausfl\u00fcge<\/h2>\n<p>Zu einem Fixpunkt im Jahresprogramm z\u00e4hlen die Vereinsausfl\u00fcge. Die Tagesfahrten werden bestens organisiert, sind regelm\u00e4\u00dfig von \u00fcber 100 Teilnehmern besucht und f\u00fchren meistens in ein Walsergebiet in der Schweiz. Wenn ein Walsertreffen stattfindet, entf\u00e4llt der Vereinsausflug.<\/p>\n<h2>Obmann Alois Fritz brachte frischen Wind in die Walservereinigung<\/h2>\n<p>F\u00fcr den seit 1997 t\u00e4tigen Obmann Alois Fritz war es ein gro\u00dfes Anliegen, die Walser \u00fcber die T\u00e4ler hinweg einander n\u00e4her zu bringen. Er bem\u00fchte sich daher besonders um Neuerungen, die das Zusammenr\u00fccken der Walsergruppen f\u00f6rdern sollten.<\/p>\n<h2>Kirchentage<\/h2>\n<p>Um die Jahreshauptversammlungen attraktiver zu gestalten, hatte Alois Fritz die Idee, die Veranstaltung mit einem religi\u00f6s-gesellschaftlichen Treffen zu kombinieren. Der &#8222;Kirchentag&#8220; beginnt jeweils mit einem Gottesdienst, setzt sich mit einem gemeinsamen Mittagessen fort und m\u00fcndet dann in die Vollversammlung. Der erste Kirchentag war 2002 in Dam\u00fcls. In den kommenden Jahren folgten die Kirchentage in Lech, Brand, Laterns, Fontanella und im Silbertal.<\/p>\n<h2>Bauerntage<\/h2>\n<p>Zu einer st\u00e4ndigen Einrichtung wurden die &#8222;Bauerntage&#8220;. Die Bauern sollten einander n\u00e4her kommen. Der erste Bauerntag fand in Blons statt. Es folgten Triesenberg, Laterns, Warth, B\u00fcrserberg, Silbertal und Th\u00fcringerberg.<\/p>\n<h2>Organisatorische Ver\u00e4nderungen in der Walservereinigung<\/h2>\n<p>Eine Umstrukturierung der Vorarlberger Walservereinigung wurde ins Auge gefasst. Obmann Alois Fritz beauftragte eine Arbeitsgruppe mit der Erstellung eines Leitbildes. Zwei bedeutende \u00c4nderungen wurden vorgenommen:<\/p>\n<ol start=\"1\" type=\"a\">\n<li>Waren bislang lediglich die Gemeinden Mitglieder der Vorarlberger Walservereinigung, so wurden nunmehr Einzelmitgliedschaften m\u00f6glich. Dadurch wird die Mitbestimmung und die Mitarbeit vieler Interessierter gef\u00f6rdert. Derzeit z\u00e4hlt die VWV 410 Einzelmitgliedschaften (16 \u20ac), 272 Familienmitgliedschaften (23 \u20ac), 2 F\u00f6rdermitglieder und 716 Abonnenten (12 \u20ac). Dazu kommen die 19 Walsergemeinden als Kollektivmitglieder, sie entrichten pro Einwohner j\u00e4hrlich einen Betrag von 30 Cent.<\/li>\n<li>Der Mehraufwand erforderte die Einrichtung eines Sekretariats, das Barbara Fritz in Riezlern als Teilbesch\u00e4ftigte souver\u00e4n betreut. Der finanzielle Mehraufwand wird von der Raiffeisen-Stiftung Kleinwalsertal getragen.<\/li>\n<\/ol>\n<h2>Walser Medien<\/h2>\n<p>Seit Bestehen der Vorarlberger Walservereinigung war der Verein um eine Sammlung von Walser Literatur bem\u00fcht. Anf\u00e4nglich wurde die Bibliothek (f\u00e4lschlicherweise als &#8222;Walserarchiv&#8220; bezeichnet) von Eugen Dobler gef\u00fchrt und im Schulhaus in Blons untergebracht. Sp\u00e4ter wanderten die Best\u00e4nde in den Archivraum des Heimatmuseums Gro\u00dfes Walsertal nach Sonntag. Franz Nachbaur \u00fcbernahm die Betreuung. Seit 2006 sind die Walser Medien in Fontanella untergebracht. Die umfangreichen Medien k\u00f6nnen nicht ausgeliehen werden, es steht aber ein geeigneter Raum zum Studium an Ort und Stelle zur Verf\u00fcgung. Ein Online-Katalog erleichtert das Suchen von Literatur: <a href=\"https:\/\/www.vorarlberger-walservereinigung.at\/vwvwp\/walser-medien\/\">https:\/\/www.vorarlberger-walservereinigung.at\/vwvwp\/walser-medien\/<\/a><\/p>\n<h2>Die Walser WebSite im Internet ist einmalig<\/h2>\n<p>Seit 2002 wurde an einem EU-Projekt &#8222;Walser Alpen&#8220; gearbeitet. Beteiligt waren alle Walserregionen im Alpenraum. Ziel dieses Gro\u00dfprojektes war, die Walseridentit\u00e4t auf allen Gebieten zu st\u00e4rken. Die Vorarlberger Walservereinigung hatte die schwierige, aber erf\u00fcllende Aufgabe, eine informative WebSite \u00fcber das Walsertum zu erstellen. Dies ist der Arbeitsgruppe unter der Moderatorin Gesine Schneider, Barbara und Alois Fritz, Christoph Schmidt, Stefan Heim und Tiburt Fritz bestens gelungen. Auf dieser Webseite ist vieles Wissenswerte \u00fcber die Walser abrufbar: <a href=\"http:\/\/www.walser-alps.eu\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.walser-alps.eu<\/a>. Die Walser WebSite ist \u00fcbrigens eines der wenigen Walser-Alps-Projekte, das auch tats\u00e4chlich umgesetzt wurde. Au\u00dferdem verf\u00fcgt die Vorarlberger Walservereinigung \u00fcber eine eigene Homepage <a href=\"https:\/\/www.vorarlberger-walservereinigung.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.vorarlberger-walservereinigung.at<\/a>.<\/p>\n<h2>Besondere Ereignisse in den letzten zehn Jahren<\/h2>\n<p><b>1996<\/b> Triesenberg und Galt\u00fcr werden Mitglieder der VWV.<br \/>\n<b>1998<\/b> In Blons fand der 1. Bauerntag statt.<br \/>\n<b>1999<\/b> Lawinenungl\u00fccke in Galt\u00fcr und in Malbun machen betroffen.<br \/>\n<b>2001<\/b> B\u00fcrserberg wird als 19. Gemeinde Mitglied der VWV.<br \/>\n<b>2001<\/b> Das Gro\u00dfe Walsertal wird Biosph\u00e4renpark.<br \/>\n<b>2002<\/b> Zum 1. Kirchentag wurde nach Dam\u00fcls eingeladen.<br \/>\n<b>2004<\/b> Im Gro\u00dfen Walsertal findet der 1. Walserherbst statt.<br \/>\n<b>2005<\/b> Hochwasserkatastrophen in vielen Walserorten machen betroffen.<\/p>\n<h2>Und wie geht es weiter?<\/h2>\n<p>&#8222;Es geht nichts weiter, wenn wir nur weitermachen!&#8220;, meinte einmal Obmann Alois Fritz sehr treffend. Wir leben in einer Zeit st\u00e4ndiger Ver\u00e4nderungen. Da gilt es einerseits, auf dem Boden zu bleiben, und andererseits, die Zeichen der Zeit zu erkennen und dementsprechend zu reagieren. Diese Grunds\u00e4tze hat die VWV in den letzten 40 Jahren befolgt. M\u00f6ge die Vorarlberger Walservereinigung im Sinne der Erhaltung eines lebendigen Walsertums auf diesem Weg in die Zukunft weitergehen!<\/p>\n<p class=\"cyanbox\">Der Artikel ist in <a href=\"https:\/\/www.vorarlberger-walservereinigung.at\/vwvwp\/walserheimat-82-februar-2008\/\">Heft 82 <\/a>der &#8222;Walserheimat&#8220; zu finden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Gernot Ganahl In sechs Talschaften Vorarlbergs leben Walser, ein Volk mit gemeinsamer Vergangenheit und auf dem Tannberg und in den Walsert\u00e4lern mit gemeinsamer Mundart. Die Sorge um die Pflege und Erhaltung des Volkstums der Walser f\u00fchrte verantwortungsvolle Frauen und M\u00e4nner aus verschiedenen Gebieten immer wieder zusammen. 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