Vorarlberger Walservereinigung

Vorarlberger Walservereinigung

in Vorarlberg, Tirol und Liechtenstein

Juni 2015

Laterns

laternsGeschichtliches:

Im Laternsertal herrschte wahrscheinlich, bevor die Walser kamen, reger Sommerbetrieb. Romanen waren es, die hier ein Leben als Holzarbeiter, Jäger oder Alphirten führten. Noch heute erhaltene rätoromanische Flurnamen zeugen davon. Rätoromanisch ist auch der Name Laternsertal selbst, wie auch Damüls, Fontanella, Raggal, Marul oder Galtür. Als Mons Clauturni taucht der Name erstmals 1177 auf. Viele Jahrhunderte hieß das Tal Glatterns, woraus schließlich der heutige Name Laterns wurde. Weiterlesen »

Galtür

galtuerGeschichtliches:

Die ersten Siedler in Galtür waren Rätoromanen aus dem Engadin. Es gibt viele rätoromanische Flurnamen, und selbst der Name Galtür leitet sich von „Cultura“ ab. Selten ist die Walser Einwanderung urkundlich so gut belegt wie für Galtür. Nach dem Bericht des Richters Jakob Moser von Nauders ist 1320 das erste Mal die Rede von Walsern „in Cultaur“. Weiterlesen »

Fontanella

fontanellafontanellaAuf der Sonnenseite des Großen Walsertales, fast 300 m über dem Talgrund, liegt auf einem kleinen Hochplateau in 1145 m Seehöhe der Ortskern der kleinen Gemeinde Fontanella. So klangvoll wie der Name dieses Walserdorfes, so schön und vielfältig ist seine Landschaft, so eigenartig seine Geschichte. Weiterlesen »

Ebnit

ebnitDie Vorarlberger Berggemeinde Ebnit (ca. 1100 m) liegt in einem abgeschiedenen Seitental des Rheintals. Sie war vor ihrer politischen Angliederung an die Stadt Dornbirn im Jahre 1932 lange Zeit der Herrschaft Hohenems einverleibt. Sie verdankt ihre spätmittelalterliche Besiedlung vor allem dem Werk einiger Walserfamilien. Im Zuge der Einwanderung der Walser von Graubünden aus gelangten drei Familien ins Hochtal von Ebnit. Weiterlesen »

Dünserberg

DünserbergduenserbergGleich einem Sonnenbalkon liegt Dünserberg in 1.000 bis 1.300 m Höhe am Hochgerachabhang im oberen Walgau. Die typische Walser Streusiedlung umfasst 5,55 km2 und zählt 32 ständig bewohnte Häuser, in denen derzeit 133 Einwohner leben. Die ruhige, sonnige Lage, die gute Luft und der herrliche Ausblick auf die gleißenden Schneefelder im Rätikon und die Gletscherhäupter der Silvretta und Verwallgruppe begeistern den Naturfreund und Erholungssuchende. Im Westen begrenzen die Säntisberge das herrliche Panorama. Das heutige Gemeindegebiet, das den Dünser- und Schnifiserberg umfasst, wurde um 1300 von den aus dem Westschweizer Kanton Wallis stammenden Wallisern besiedelt. Weiterlesen »

Damüls

damuelsGeschichtliches:

Im Herzen Vorarlbergs liegt das Walserdorf Damüls. Die weitausgedehnte Streusiedlung in einer Höhenlage zwischen 1300 bis 1700 m besteht aus den drei Parzellen Oberdamüls, Uga und Schwende. Zum Ortsnamen Damüls gibt es zwei Deutungen. In der ältesten vorhandenen Urkunde vom Jahre 1382 steht die Bezeichnung Tumuls, vermutlich vom Lateinischen tumulus = Hügel abgeleitet. 1436 wird Damüls und 1465 Damulc geschrieben. In einer Ablassurkunde des Jahres 1500 findet sich die ganz vereinzelt stehende Lesart „Ufi dem Mulcz“. Mulcz ist ein romanisches Wort, das mit dem lateinischen mulgere = melken stammesverwandt ist. „Ufi dem Mulcz“ könnte also auf der Melkalpe heißen, was der Wirklichkeit weitgehend entsprechen würde. Weiterlesen »

Bürserberg

Geschichtliches:

Bürserberg war vermutlich schon vor der Verleihung des Tales „Vallawier“ um 1347 besiedelt. Doch es hat durch die Verleihung des Tales an 12 Walserfamilien wesentlich Gestalt und Geschichte bekommen. Wenn auch die Grenzen der Güter, die diese 12 Walserfamilien erhielten, alle südlich von Bürserberg in der Gemeinde Brand liegen, so sind doch eine Reihe von Verknüpfungspunkten, die auf eine gemeinsame Geschichte hinweisen, vorhanden. Viele der zur Zeit noch gebräuchlichen Flurnamen sind walserischen Ursprungs und finden sich auch in anderen Walserdörfern. Weiterlesen »

Brand

Gemeindewappen

Das Gemeindewappen stellt einen in rotem Schrägflammenschnitt geteilten silbernen Schild dar. Es spielt an die Herkunft des Ortsnamens Brand von „brennen“ an und soll an die Rodungsarbeit durch die ersten Walser erinnern. Dem steht allerdings auch eine andere Auslegung gegenüber, wonach der Name vom rätoromanischen „pratu grande“ abgeleitet sei, was große Wiese bedeutet. Weiterlesen »